• Ich will helfen

    DENKMAL

    Helfen Sie uns, ein Denkmal zur Erinnerung
    an die Vernichtung der psychisch Kranken zu bauen
    PL 66 1020 1068 0000 1202 0265 1446

    Kontonummer: ZG PTP Warschau/ Nummer der Sammlung 2015/725/KS

    Ich will helfen
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    DENKMAL

    Helfen Sie uns, ein Denkmal zur Erinnerung
    an die Vernichtung der psychisch Kranken zu bauen
    PL 66 1020 1068 0000 1202 0265 1446
    Kontonummer: ZG PTP Warschau/ Nummer der Sammlung 2015/725/KS

    Ich will helfen

Niemand sollte das Recht haben, über den Wert des menschlichen Lebens zu entscheiden!

Wir bauen ein Denkmal für die vergessene Vernichtung. Eine Vernichtung, die der Anfang des schrecklichen Verbrechens war, die aber ihren Platz im öffentlichen Bewusstsein nicht finden konnte. Das Vergessen und diese historische Stille sind die eindrucksvollsten Beweise dafür, dass dieses Denkmal entstehen sollte. Ein Denkmal, das nicht nur starke Emotionen hervorruft, sondern auch die Frage: Wie ist es möglich, dass Tausende von Menschen existierten, die aus unserem Gedächtnis verschwunden sind? Wir möchten, dass unsere Initiative an die Opfer erinnert, die wehrloser waren, als man es sich vorstellen kann. Die Vernichtung von psychisch Kranken war für die Nazis eine Art von kriminellem Labor, wo sie die Methoden testen konnten, die später zur Tötung anderer Menschen verwendet wurden. Nicht zufällig haben die Nazis diejenigen von uns gewählt, die am Rande der öffentlichen Aufmerksamkeit oder sogar ausserhalb der Gesellschaft existierten. Das nationalsozialistische System hat ihren Wert berechnet und ihr Schicksal bestimmt. Deshalb wollen wir nicht nur daran erinnern, sondern auch warnen: Vergessen, Unachtsamkeit, Objektivierung des Menschen und Demütigung sind erschreckende Sprossen einer Leiter, an deren Spitze Vernichtung steht. Lassen Sie uns laut und offen sprechen: Niemand hat das Recht, über den Wert des menschlichen Lebens zu entscheiden!

Die Forderung nach Achtung der Menschenwürde ist zwingend notwendig. Man muss sie zu allen Zeiten unterstützen und immer wieder stärken. Kein Mensch kann für uns weniger wert sein als ein anderer, dadurch, dass er "zu krank", "zu alt" oder kulturell, sozial oder ethnisch "zu unterschiedlich" ist. Was wird dieses Denkmal in unserer Realität und in unserem Bewusstsein ändern? Wir machen den ersten Schritt - wir werden die Erinnerung und die Würde denjenigen zurückgeben, denen sie weggenommen wurden. Wenn wir dies nicht tun, wird es viel schwieriger sein, eine Gesellschaft aufzubauen, die sich auf gegenseitigen Respekt stützt.
Respekt für ältere Menschen, für Kinder und schließlich für die psychisch Kranken. Für Menschen, die anders sind.

Dr. Zdzislaw Jaroszewski war ein Zeuge der Deportation von Kindern aus einer psychiatrischen Klinik in Owińska im Jahre 1939. Über viele Jahre hinaus hat er sich bemüht, die Erinnerung an die Vernichtung der Kranken zu bewahren. Diese Idee setzte Dr. Tadeusz Nasierowski fort, der im Jahre 2007 die Bemühungen eingeleitet hat, zur Erinnerung an diese Vernichtung ein Denkmal zu bauen.

Das Denkmal wird auf dem Gebiet des ehemaligen Krankenhauses von Św. Jana Bożego (St. Johannes von Gott) gebaut - an der Kreuzung der Bonifraterska Strasse und der Sapieżyńska Strasse in Warschau. Wörtlich jeder Zloty bringt uns dem Ziel näher!

Taygetos....

Während des 45 Kongresses der Polnischen Psychiater wird eine Debatte über die Vernichtung der psychisch kranken Menschen stattfinden. An der Diskussion werden unter anderen Anna Dziewit-Meller, die Verfasserin des Buches "Góra Tajget" [Taygetos Hügel] und Tadeusz Nasierowski, Kenner der Problematik der Krankenvernichtung teilnehmen.
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Wir sammelten

Während der wissenschaftlichen Konferenz "Schizophrenia Forum", die vom 10. bis zum 11. März 2016 in Warschau stattgefunden hat, haben wir für das Denkmal 1135 zł gesammelt.
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